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Die Wurzeln des Berliners Ämir aka Jens Stoewhase liegen in der Graffiti-Szene der 1990er Jahre. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er viel mit Acryl, Aquarell und Linoldruck – die Motive erinnern dabei oft an eine „Sozialisation“ durch Street Art. Das Kernthema ist die Reduktion. Dabei ist der Kapitalismus immer wieder Ausgangspunkt – ein komplexes Thema, das der Künstler durch Beobachtung in seine Bestandteile auflöst und einen verbindenden Kern herausschält. Diese Herangehensweise mündet in plakativen Arbeiten, für die sich Ämir symbolhafte Anleihen aus der aktuellen Popkultur und der christlichen Religion holt.

Stoewhase lebt und arbeitet in Berlin.
Foto: Lou van Door